Unsere Geschichte
Hier erfährst du alles über unsere Vereinsgeschichte. Zumindest das, was wir selber wissen. Da es in unserer Vereinsgeschichte viele Höhen und Tiefen gab, sind viele Dokumente über uns verloren gegangen. Solltest du also früher bei uns aktiv gewesen sein und nur mal schauen wollen, was wir heute so machen und rein zufällig noch alte Dokumente von uns haben, dann nur her damit. Bezahlen werden wir zwar nichts, aber goldwert sind sie uns trotzdem. Einige Lücken konnten wir im Rahmen der Vorbereitung unseres 25-jährigen Jubiläums schließen, aber es bleibt bis zum 50. noch einiges zu erledigen.
1985: Erste Anfänge als "Schwule Jugendclique Frankfurt". Nachdem sich eine schwule Jugendgruppe namens „Pink Power“ zu Beginn der 80er Jahre aufgelöst hat, versammelt sich hier ausgehend von der Frankfurter Uni die schwule Jugend Frankfurts erneut.
1987: Die Jugendclique beteiligt sich an einer Stellungnahme zum "Memorandum AIDS" der Frankfurter Professoren Helm und Stille vom 08.12.1986. Dieses Memorandum wurde teilweise im Spiegel 3/87 vom 12.01.1987 veröffentlicht. Wir arbeiteten hier u.a. mit dem Frankfurter Lederclub, Emanzipation e.V., der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., der HuK und der Organisation der Frankfurter Prostituierten "Huren wehren sich gemeinsam" zusammen.
April 1987: Aufnahme in den Stadtjugendring durch einen einstimmigen Beschluss der Versammlung des FJR. Wir waren die erste schwule Jugendgruppe in Deutschland, die von einem Stadtjugendring aufgenommen wurde.
August 1987: Laut der Siegessäule (S.15) verwehrt uns die CDU-Mehrheit in Frankfurt trotz der Aufnahme in den Frankfurter Jugendring die bereits zugesagte Förderung in Höhe von 3200 DM. Erst durch ein vom Frankfurter Jugendring in Auftrag gegebenes Gutachten können die vorhandenen Bedenken ausgeräumt werden. Das Gutachten findest Du hier.
Mit der beigefügten Anzeige, machten wir damals u.a. in einer Schülerzeitschrift Werbung.
September 1987: In der Zeitschrift zum Festival "Warm Up" gibt ein gewisser Andreas ein Interview. Damals verstand sich die Gruppe im Wesentlichen als Freizeitgruppe. Wir trafen uns damals in der Gaststätte "Zur Traube" in der Rosenbergstraße am Mittwoch um 21:00 Uhr.
Am 13. September 1987 fordern wir im dritten Programm des hr um 19:00 Uhr in der Sendung "3d" ein neues Schwulenzentrum in Frankfurt, welches später mit dem LSKH realisiert wurde.
14. März 1990: Gründung der Schwulen Jugendclique Frankfurt e.V. als gemeinnütziger Verein zur Förderung der Jugendhilfe.
In den 80er und 90er Jahren trifft sich die Jugendgruppe in verschiedenen Frankfurter Lokalitäten. Die folgende Liste erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf die richtige Reihenfolge:
- TaT (Theater am Turm)
- Café Opus (am Palmengarten)
- Zur Traube
- Café Karim
- Metropol
- Samstags LSKH (zusätzlich zu dem Termin unter der Woche)
- Café Gegenwart
- Naomis
Mitte der 90er Jahre entstand der Name „our generation“ für die „Jugendclique“.
1999 Umwandlung der Schwulen Jugendclique Frankfurt e.V. in die „our generation – SchwuLesBische Jugendgruppe Frankfurt“ als Jugendabteilung des Rosa Hilfe e.V.
Seit Ende der 90er Jahre beteiligte sich die our generation regelmäßig am Frankfurter CSD.
Ebenfalls seit Ende der 90er Jahre wandte der Verein sich ausdrücklich auch an Mädchen und weibliche Jugendliche.
Mindestens seit 2000 gibt es das mittlerweile auch von der Stadt Frankfurt so bezeichnete „traditionelle Sommerfest der our generation e.V.“.
2001: Wiederbelebung des Freizeitenprojekts und des Schulaufklärungsprojekts.
2002: Auf dem CSD treten wir erstmals mit unserer Forderung nach einem SchwuLesBischen Jugendzentrum an die Öffentlichkeit.
2003: Umwandlung der Jugendabteilung „our generation – SchwuLesBische Jugendgruppe Frankfurt“ des Rosa Hilfe e.V. in die „our generation – SchwuLesBische Jugend Frankfurt am Main e.V.“ als selbstständiger eingetragener gemeinnütziger Verein.
Seit 2003 Regelmäßiges Jugendcafé Montag abends ab 19 Uhr im Switchboard.
Seit 2003 Teilnahme am Runden Tisch zur Verbesserung der Situation von Lesben und Schwulen in Frankfurt am Main.
2003 – 2004: Etablierung einer U27 SchwuLesBischen Diskoparty – LovelySociety.
2004 – 2006: Aufnahme eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs zur Durchführung von SchwuLesBischen UniPartys im Kommunikationszentrum (KOZ) der J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main.
2005: Kooperation des Schulaufklärungsprojekts mit dem profamilia Bildungswerk Hessen, gemeinsame Erstellung einer Informationsbroschüre für Lehrerinnen und Lehrer.
09. + 10. Mai 2006: Teilnahme an den Jugendfilmtagen in Frankfurt am Main mit einem Informationsstand zum Thema Homosexualität.
11. Mai 2006: Mitwirkung an der Fachtagung zum Thema Homosexualität des Jugend- und Sozialamts Frankfurt am Main.
03. Dezember 2006: Informationsveranstaltung in Kooperation mit der jugend-kultur-kirche sankt peter anlässlich des Welt-Aids-Tags.
2007: Die Forderungen nach einem Jugendzentrum für lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche in Frankfurt nimmt Formen an. Es wird ein umfangreiches Konzept durch eine Arbeitsgruppe der our generation e.V. erarbeitet. Es finden mehrere Aufklärungsprojekte im Stadtteil Gallus statt.
2008: Es folgen viele Gespräche mit dem Jugendamt zum Thema Jugendzentrum. CSD, Fahrten und viele Veranstaltungen werden durchgeführt.
13. April 2010: Das „LesBiSchwule Jugendzentrum KUSS41“ in der Kurt-Schumacher-Straße 41 nimmt seinen Betrieb auf und wird am 06.07.2010 offiziell eröffnet.